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Der Schloßpark
An der Stelle des heutigen Parks ließ Peter Wok von Rosenberg bereits nach dem Anfang des 17. Jhds. einen Renaissancegarten anlegen. Durch die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges wurde dieser Garten jedoch sogar zweimal völlig vernichtet.
Nach 1660 kurz nach dem Erwerb des Dominiums Třeboň ließ Johann Adolf I. von Schwarzenberg das nasse Gelände austrocknen und den Schloßgarten erneuern, der seit der Zeit vorwiegend aus Obstbäumen bestand und wo auch Gemüse angebaut wurde.
Die Grundveränderung des Gartens zur heutigen Gestalt im Stil eines englischen Landschaftsparks wurde jedoch erst durch einen Erlaß der Fürstin Paulina von Schwarzenberg im Jahre 1804 gebracht. Dieser verordnete, den bisherigen Obstgartencharakter aufzuheben und große Baumgruppen zu pflanzen. Eine weitere Bereicherung des Parks um exotische Pflanzen, ein Blumenparterre und einen Springbrunnen erfolgte unter Johann Adolf II. von Schwarzenberg und Fürstin Eleonora.
1903 gestattete Fürst Adolf Josef von Schwarzenberg den Bau eines Tennisplatzes im Park, der von Offizieren der hiesigen Infanterieregimenten sowie von schwarzenbergischen Beamten benützt wurde. Erst nach dem Jahre 1945 wurde der Park der breiten Öffentlichkeit geöffnet, bedeutsamenre Renovierungen wurden in den 50., 70. und 90. Jahren vorgenommen. Zur Zeit ist der Park ein beliebter Rastort der Bürger von Třeboň, Touristen sowie der Kurgäste und nimmt eine wichtige Stelle in der Repräsentation des Schlosses und der Kurstadt ein.







